
Wirecard(Teil IV)
Das Eliten-Netzwerk
hinter dem Milliarden-Coup
Es waren die einflussreichsten Kreise der Gesellschaft, die den Wirecard-Coup möglich gemacht haben: Aufsichtsräte von DAX-Konzernen, Mitglieder der Regierung, Stars der Investment-Industrie.
Viele von ihnen verbunden über unsichtbare Netzwerke, manche unter Einfluss von geopolitischen Akteuren aus China oder Russland. Und an mehreren Stellen finden sich Verbindungen zur organisierten Kriminalität. Der Fall Wirecard spielt in einem Umfeld, in dem sich die strahlendsten und die dunkelsten Milieus der bundesdeutschen Gesellschaft überschneiden.
Den Weg zu ebnen für den Milliardencoup - daran haben sich viele beteiligt: die Staatsanwaltschaft in München, die BaFin, das Finanzministerium, die Analysten und Wirtschaftsprüfer und auch so mancher willfährige Journalist. Aber all die Beamten und Bilanzexperten aus den höheren Besoldungsstufen sind nur der Mittelbau der Pyramide. Die wirklich einflussreichen Akteure in der Affäre Wirecard finden sich in der obersten Etage der Gesellschaft - in der Regierung, der Finanzelite und den Aufsichtsgremien von DAX-Konzernen. In diesem Milieu haben sich einflussreiche Persönlichkeiten bemüht, Wirecard Hindernisse aus dem Weg zu räumen, obwohl die Verdachtsmomente längst bekannt waren, und es die typische Vorsicht der Elite geboten hätte, Zurückhaltung zu üben.
Die Rückendeckung der Elite ist das Thema dieser letzten Folge - und damit auch der Höhepunkt der Wirecard-Serie. Wir werden dabei die Entdeckung machen, dass einige der Wirecard-Unterstützer Berührungspunkte mit Netzwerken der organisierten Kriminalität haben. Und dass Wirecard mit anderen Milliarden-Skandalen verknüpft ist.
Ein Netzwerk in Barock-Kulisse
Das Schloss Neuwaldegg liegt an der westlichen Stadtgrenze von Wien, sein Park erstreckte sich früher weit ins Land und ging in die hügeligen Jagdreviere des Wienerwalds über. Ein klassisches Sommerpalais, das bis Anfang der 1950er Jahre dem Adelsclan der Schwarzenbergs gehörte. Die hatten das Schloß Ende des 19. Jahrhunderts noch mal neobarock aufhübschen lassen - mit vergoldetem Stuck und gewaltigen Kronleuchtern. In der Beletage gibt es den Ballsaal und den Freskensaal und diverse Salons für kleinere Runden.
Heutiger Hausherr ist der Wiener Fondsmanager Alexander Schütz, der aus einer Studentenbude heraus einen milliardenschweren Geldverwalter aufgebaut hat.
Am Abend des 23. Juni 2018 ist die Fassade von Neuwaldegg festlich angestrahlt, Limousinen fahren Gäste vor’s Portal. Sie sind geladen zum 40. Geburtstag von Christian Angermayer, einem deutschem Milliardär, der in Crypto, Magic Mushrooms und Longevity investiert (1). Der Hausherr hat ihm das Palais zur Verfügung gestellt. Auf der Gästeliste stehen gemeinsame Bekannte: Hans-Christian Strache, ÖVP-Politiker und damals österreichischer Vizekanzler; Peter Thiel, Silicon-Valley-Milliardär und Trump-Flüsterer, schließlich Jens Spahn damals Staatssekretär mit Ehemann Daniel Funke.
Angermayer ist eine Schlüsselfigur der Wirecard-Affäre. Er ist mit den Vorständen Markus Braun und Jan Marsalek seit Jahren befreundet. Das Trio tauscht sich per Email über Investmentgelegenheiten aus, Braun erscheint als Keynote-Speaker auf Veranstaltungen von Angermayer (2). Als Wirecard durch Veröffentlichungen der Financial Times Anfang 2019 in eine tiefe Krise gerät, ist es Angermayer, der den Konzern vor dem Zusammenbruch rettet: als der Kurs abstürzt und die BaFin ihr umstrittenes Leerverkaufsverbot erläßt, fädelt der Braun-Vertraute einen Kredit über 900 Millionen Euro ein. Er überzeugt den japanischen High-Tech-Fonds Softbank, in den Betrugskonzern zu investieren. Softbank ist eine Legende in der Investmentwelt: 100 Milliarden schwer, arabisches Kapital, ikonische Deals wie Uber und Alibaba. Der Einstieg von Softbank stellt das Vertrauen des Marktes in Wirecard schlagartig wieder her (3). Und er verschafft Braun und Marsalek jene letzte Finanzspritze, die sie brauchen, um die Fiktion vom erfolgreichen Payment-Service-Provider bis 2020 aufrecht zu erhalten. In diesen 18 Monaten können die Hintermänner der Wirecard-Story noch mal Aktien für 1,5 Milliarden Euro in den Markt drücken (4).
Was dem Kapitalmarkt allerdings entgeht, ist die Tatsache, dass das vertrauensbildende Investment von Softbank falsch etikettiert ist: der schlaue Tech-Fonds behält die Wandelanleihe keineswegs selber, sondern reicht sie mit Aufschlag an Investoren weiter, die weniger wissen als Angermayer und Co. Für die Rettung des Betrugskonzern erhält Angermayer eine Vermittlungsgebühr von 13 Millionen Euro (5).
Nützliche Verbindungen
Zugleich ist Angermayer in Berlin gut vernetzt. Er unterhält Beziehungen zu den politischen Schlüsselfiguren des Wirecard-Skandals: zu Jörg Kukies, jenem Staatssekretär im Finanzministerium, der das Leerverkaufsverbot deckte und kurz vor Schluß noch Staatsgelder für die taumelnde Wirecard AG mobilisieren wollte; ebenso zu Peter Altmeier, Merkels Wirtschaftsminister, dessen nachgeordnete Aufsichtsbehörde die falschen Testate des Prüfers EY durchgehen ließ (6). Eine persönliche Freundschaft verbindet ihn mit Jens Spahn, der zwar nichts mit Wirecard zu tun hat, dafür aber die Maskenaffäre verantwortet. Ein Mann, der eine Dreiviertel Milliarde Euro an zwei 23jährige Schweizer überwies, ohne deren Masken wirklich zu brauchen (7). Was ebenfalls Thema einer Folge von „Stealth Crime“ war.
Bei keinem der politischen Kontakte gibt es ein Indiz dafür, dass Angermayer zugunsten von Wirecard interveniert hätte. Er wurde nie in den Untersuchungsausschuss eingeladen. Aber er ist Teil eines verzweigten Beziehungsgeflechts, das Wirecard auf unterschiedlichen Ebenen unterstützt hat. Nicht jeder Akt in diesem Drama ist auch aktenkundig.
Während die Gäste oben im Freskensaal das Desert nehmen, zieht sich Angermayer mit dem Hausherren in die Bibliothek zurück. Die liegt im Erdgeschoss, in den Regalen stehen ledergebundene Antiquitäten, der Raum hat niedrigere Decken als die Repräsentationsräume oben, alles ist hier etwas privater - und weniger pompös. Zwischen den Fenstern stützen griechische Helden aus weißem Gips die Decke. Sie schauen auf die kantigen Designer-Sofas in der Mitte des Raums.
Schütz und Angermayer treten ans Fenster und schauen auf die Gartenterrassen, die noch die Schwarzenbergs angelegt haben. Zwischen geometrisch geschnittenen Buchsbäumen leuchtet weißer Kies.
Aufsichtsrat von Chinas Gnaden
Für Schütz war es ein weiter Weg vom Gründer zum Schlossherren. Er hatte seine Fondsverwaltung C-Quadrat 1991 in seiner Studentenbude gegründet und mußte jahrelang um jeden Kunden kämpfen (8). Das änderte sich erst 2005, als C-Quadrat plötzlich die Milliardenschwelle beim verwalteten Vermögen überschritt. Es war die Zeit, in der ukrainische Gashändler Dmytrow Firtasch nach Wien kam und begann, Milliardensummen aus dem Einflussbereich von Gazprom in den Westen zu schleusen. Erst ein Jahrzehnt später wird bekannt, wie eng Firtasch und Schütz offensichtlich waren.
„Gratuliere zur Wiederwahl“, sagt Angermayer und hebt das Glas.
„Ist tatsächlich gut gelaufen“, antwortet Schütz. „Große Mehrheit, Backing vom Aufsichtsrat. Die haben eben gemerkt, dass ich kein Drache bin.“
Vier Wochen zuvor hatte die Hauptversammlung der Deutschen Bank Schütz für fünf Jahre zum Aufsichtsrat gewählt, nachdem er dies Funktion für ein Jahr gewissermassen zur Probe ausgeübt hatte.
2017 war Schütz zum größten Aktionär der Deutschen Bank aufgestiegen, genauer: sein Investmentvehikel C-Quadrat. Es hatte knapp 10% der Aktien unter seine Kontrolle gebracht. Die Milliarden für den Kauf kamen allerdings nicht aus Schütz eigenem Vermögen, sondern aus China: vom staatsnahen Mischkonzern HNA (9). Für den saß Schütz nun im Kontrollgremium eines der großen, systemrelevanten Finanzinstitute der EU. Die Banker hatten zunächst geargwöhnt, dass Schütz in geopolitischer Mission unterwegs sein könnte - ein „Drache im Schafspelz“. Aber in der einjährigen Probezeit hatte Schütz keinerlei Auffälligkeiten gezeigt. Das sollte sich bald ändern.
In der Wirecard-Krise von 2019, nach Lektüre des vernichtenden Artikels in der Financial Times, schrieb Schütz an seinen Duz-Freund Markus Braun: „Habe in der FT gelesen, dass du ein ganz schlimmer bist“ - Smiley - „Habe übrigens 3x wirecard Aktien gekauft letzte Woche, macht diese Zeitung fertig!!“ (10)
Die Email führte dazu, dass Schütz im Untersuchungsausschuss vernommen wurde. Der Ausschuss wirft die Frage des Insiderhandels auf (11), aber die strategische Bedeutung der Mail liegt aber woanders: sie zeigt, wie stark sich Schütz mit Wirecard identifiziert - trotz aller Indizien für Betrug. Das ist für einen Aufsichtsrat der Deutschen Bank erstaunlich und läßt darauf schließen, dass für Schütz übergeordnete Interessen im Spiel waren. Ob er aktiv in Diskussionen des Aufsichtsrats oder bei Managern der Bank zugunsten von Wirecard interveniert hat, konnte der Ausschuss nicht ermitteln. Tatsache aber ist, dass Wirecard im Herbst 2019 einen Plan zur Übernahme der Deutschen Bank entwickelte. Möglicherweise wollten Braun und Co. die eigenen Bilanzmanipulationen in der wesentlich größeren Bilanz der Deutschen Bank verschwinden lassen.(12) Dazu kam es dann aber nicht mehr.
Voraussetzung für den Aufstieg von Schütz in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank war das Investment der Chinesen. Den Kontakt zwischen HNA und Schütz hatte derselbe Mann hergestellt, der Braun und Marsalek die rettende Milliarde verschafft hatte: Christian Angermayer (13). Die technische Umsetzung des Deals war komplex und beruhte auf einem Bündel von Optionen, die die Credit Suisse zusammengestellt hatte. (14) Die Zahlungen zwischen den Beteiligten liefen aber nicht über die Credit Suisse oder eine andere Großbank, sondern über ein kleines Institut in der österreichischen Provinz: die Raiffeisenbank Attersee Süd im Salzburger Land (15). Die Gegend ist bekannt für Tourismus und Alpenpanorama, aber Investment-Banking gehört nicht zu ihren bekannten Standortqualitäten. Was der Raiffeisenbank an Expertise mangelt, macht sie vermutlich durch Diskretion wieder wett: Schütz und Angermayer wickeln jedenfalls etliche ihrer internationalen Transaktionen über diese Bank ab.
Ans Licht der Öffentlichkeit gerät das Institut erst durch ein Nachspiel der Maskenaffäre. 2020 empfiehlt Angermayer seinem Freund Spahn die Bank am Attersee. Die gibt dem deutschen Gesundheitsminister und seinem Ehemann eine Bankgarantie, mit deren Hilfe die beiden ihre Vier-Millionen-Villa im Berliner Grunewald finanzieren können (16). Sicherheiten stellt Spahn dafür nicht. Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC liefern den Hinweis, dass ein Angermayer-Unternehmen die Risiken übernommen haben könnte: Atai Life Sciences, eine Holding, die indirekt von einem Impfstoff-Auftrag des Ministers profitiert hat. Volumen: 100 Millionen (17). Bald darauf wird die Raiffeisenbank Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage zur Geldwäsche in Wien. Die ganze Story habe ich in den Stealth-Crime-Folgen zur Maskenaffäre erzählt.
Im Auftrag der russischen Unterwelt
Schütz und Angermayer gehen wieder nach oben in den Freskensaal. Dort ist die Gesellschaft inzwischen zum Digestive übergegangen. Daniil Bissinger, ein russischer Diplomat, spricht gerade mit Peter Thiel und versucht ihn für ein Treffen mit Putin zu gewinnen (18). Schütz weiß, worum es geht, er hat den Rahmen für das Gespräch geschaffen, denn sein Draht nach Moskau ist kurz. Er führt über Dmytrow Firtasch, einen Gashändler des Kreml. Der Ukrainer ist eine bekannte Figur in Wien und London, ein großzügiger Sponsor der Kultur und der rechten Parteien. In Großbritannien finanziert er die Universität von Cambridge, Fotos zeigen ihn dort in festlicher Robe mit Prinz Philipp. Ein ehemaliger Feuerwehrmann und LKW-Fahrer, der die westliche Elite erfolgreich infiltriert hat - im Auftrag des Kreml und mit den Milliarden aus dem Gashandel (19). Nach Recherchen der Financial Times ist er sowohl ein Strohmann Putins als auch des russischen Mafia-Paten Semjon Mogilewitsch (20). Der Pate hat die Figur eines Sumo-Ringers, Hände wie Bratpfannen und ein Gesicht voller Pockennarben. Seit den 90er Jahren hilft er er russischen Unterwelt, ihr Geld in den Westen zu schleusen. In Moskau nennen sie ihn wegen seines Finanz-Wissens „Brainy Don“. Das FBI hat 5 Millionen Dollar auf seinen Kopf ausgesetzt (21).
Firtasch hat immer abgestritten, dass Putin und Brainy Don seine Sponsoren sind, aber es gibt zahlreiche Indizien, die für das Gegenteil sprechen: Leaks, Aussagen des US-Botschafters in Kiew (22) und das Handelsregister Wien: es erzählt uns, dass Firtasch über Centrogas 50% an dem Energieriesen RossUkrEnergo hält, die anderen 50% gehören Putins Gazprom (23).
Im Gegensatz zum pockennarbigen Semjon Mogilewitsch ist Firtasch distinguiert genug, um auf gesellschaftlichem Parkett zu bestehen und die westlichen Eliten zu bezirzen. Doch 2014 kommt Sand ins Getriebe: die US-Behörden verlangen Firtasch’s Auslieferung wegen eines Korruptionsfalls. Das Verfahren zieht sich über mehrere Jahre hin, die österreichische Justiz schützt den Oligarchen zwar vor Auslieferung, aber sie kann nicht verhindern, dass die Banken sämtliche Konten und Kreditkarten sperren (24).
Das ist der Moment, in dem Schütz aktiv wird - und die Verbindung zwischen den beiden öffentlich sichtbar. Schütz hat Firtasch ein 1.300 Quadratmeter großes Palais im Wiener Stadtteil Hietzing vermietet (25) - Zeitungen berichten darüber. Als die Konten gesperrt werden, informiert Schütz Wirecard-Vorstand Marsalek. Gegen den Widerstand der Compliance-Abteilung setzt der durch, dass Firtasch ein Konto bei der Wirecard-Bank eröffnen kann (26). Der COO des Betrugskonzerns, der sich später nach Moskau absetzen wird, rettet den mutmasslichen Strohmann Putins und der russischen Mafia vor der Zahlungsunfähigkeit. Assistiert von einem Aufsichtsrat der Deutschen Bank.
Damit schließt sich der Kreis der Wiener Connection. Ein Abend im Schloss zeigt uns, wie zwei Finanzjongleure Wirecard vor dem vorzeitigen Zusammenbruch bewahren; wie sie die Wirecard-Bank für einen Vertreter der russischen Unterwelt instrumentalisieren; wie sie den Wirecard-Unterstützer Schütz mit chinesischen Kapital in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank bugsieren; wie sie innerhalb der Berliner Regierung ein Netzwerk aus genau den Politikern aufbauen, die in der Causa Wirecard Verantwortung tragen; und wie sie schließlich eine diskrete Provinzbank ins Spiel bringen, die dem kommenden Kanzlerkandidaten der Union den Kauf einer Grunewald-Villa erleichtert.
Bis hierhin sind die Netzwerke, die den Aufstieg der Wirecard AG unterstützen, informeller Natur. Die einflussreichsten Mentoren des Betrugskonzerns stehen jedoch an der Spitze der angesehensten Institutionen des Landes.
Die Rolle von Goldman Sachs
Die „Conviction List“ von Goldman Sachs ist nicht irgendeine Liste mit Aktientips, sondern die Selektion, hinter der die mächtigste Investmentbank der Welt mit voller Überzeugung steht. Unter den 3.000 Aktien, die Hunderte von Analysten ständig beobachten, empfiehlt die Bank diese wenigen ihren geschätzten Kunden - den großen Kapitalsammelstellen und den Ultrareichen. Es ist die einflussreichste Aktienliste des Planeten, weil ihre Empfänger zum obersten Promille der Einkommens- und Vermögenspyramide gehören.
2017 setzt Goldman Sachs die Wirecard AG auf die Conviction List und empfiehlt die Aktie als „European Top Pick“, als eines der besten Investments, das man in Europa machen kann (27). 2018 wiederholt die Bank die Empfehlung mehrmals und hält bis in den Oktober 2019 daran fest. „Wirecard ist ein Wachstumswert“ lautet die Botschaft nach draußen, während man das Unternehmen intern kritisch sieht. Als Wirecard Goldman als Partner für Platzierungen gewinnen will, lehnt der Deutschlandchef ab - wegen der ungeklärten Betrugsvorwürfe. Das legt er später vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages offen (28).
Die Doppelzüngigkeit ist schwer zu verstehen, weil es eigentlich oberste Priorität einer Bank sein müßte, die Portfolios ihrer Kunden zu schützen.
Trotz der internen Skepsis geht die Empfehlung jedenfalls an zehntausende von Kunden, die zusammen Billionen von Euro und Dollar verwalten: Hedgefonds, Broker, Versicherungen, Pensionskassen, Family Offices und Ultra High Net Worth Individuals - Kunden mit mehr als 30 Millionen Nettovermögen. Dass Wirecard auf dieser Liste auftaucht, ist ein tragendes Element in der Exit-Strategie der frühen Aktionäre - neben dem Leerverkaufsverbot, dem politischen Lobbyismus und der strafrechtlichen Verfolgung von Shortsellern. Es hilft ihnen dabei, wertlose Aktien für Milliarden von Euro in den Markt zu drücken.
Hat Goldman Sachs seine Kunden also wissentlich ins Verderben geschickt? Die nötige Skrupellosigkeit hat die Bank in ihrer Geschichte mehrfach bewiesen.
2002 half sie der griechischen Regierung, die wahre Höhe der Staatsschulden mit Bilanz- und Finanzierungstricks vor der Statistikbehörde der EU zu verstecken, so dass das hoch verschuldete Land die Aufnahmekriterien der EU erfüllen konnte. Die Manipulation trug später maßgeblich zur Verschärfung der griechischen Schuldenkrise bei. (29)
Im Vorfeld der Finanzkrise von 2007/08 verkaufte Goldman Sachs seinen ahnungslosen Kunden zu Paketen gebündelte Hypothekendarlehen. Die waren tickende Zeitbomben und lösten bald darauf die Finanzkrise aus. Goldman Sachs kannte ihre Brisanz und wettete genau auf diesen Crash - gegen die eigenen Kunden (30).
Wenige Jahre später platziert Goldman Sachs Anleihen für den malaysischen Staatsfonds 1MDB mit einem Gesamtwert von 6,5 Milliarden Dollar. Doch der Fonds existiert nur auf dem Papier, die Milliarden versickern, und Goldman Sachs verdient 600 Millionen an Gebühren.
Das also ist die DNA der Bank, die Wirecard nachdrücklich und mehrfach zum Kauf empfiehlt. Empfehlungen wie diese fallen bei Goldman in den Bereich „Wertpapierhandel“. Zuständiger Vorstand ist 2017 Jörg Kukies. Wir kennen den Namen bereits: es ist derselbe Mann, der 2019 im Finanzministerium das Leerverkaufsverbot durchwinkt, das Wirecard vor dem Untergang rettet. Der gleiche Mann, der 2020 in allerletzter Sekunde versucht, Staatsgeld für den taumelnden Konzern zu mobilisieren.
Das ist möglicherweise kein Zufall. Goldman Sachs versteht sich als Kaderschmiede der Elite. Erfolgreiche Manager wechseln von hier in andere führende Positionen - in der Wirtschaft oder in der Politik. Mario Draghi, bis 2019 Präsident der Europäischen Zentralbank, ist dafür ein Beispiel, Rishi Sunak, britischer Kurzzeit-Premier, und eben Jörg Kukies.
Die Ehemaligen, die sogenannten Alumni, brechen den Kontakt nicht ab, sondern bleiben mit ihren alten Kollegen in Verbindung. Sie verstehen sich als lebenslanges Netzwerk, das sich auch in neuen Positionen ein hohes Maß an Loyalität zum alten Arbeitgeber bewahrt. Bekanntestes Beispiel ist US-Finanzminister Hank Paulson, der Goldman Sachs in der Finanzkrise milliardenschwere Verluste ersparte. Hatte also Jörg Kukies, als er Wirecard half, auch Interessen seines Goldman-Netzwerks im Auge?
Wenn wir uns die Verbindungen des ehemaligen Staatssekretärs in der Investmentbank anschauen, fällt eine Person besonders auf: Alexander Dibelius. Einer der angesehensten, aber auch umstrittensten Investmentbanker Deutschlands. Dibelius führte die deutsche Sektion der Bank von 2000 bis 2015 und strukturierte etliche der großen Deals jener Zeit: Daimler-Chrysler, Mannesmann-Vodafone, Karstadt-Quelle, Schäffler-Continental. Als Markenzeichen seines Handelns gelten hohe Intelligenz und ein gewisser Nihilismus in ethischen Fragen.
Dibelius hat Kukies 2004 von London nach Frankfurt geholt, und die Karriere des 34jährigen über das folgende Jahrzehnt begleitet. Es sind die prägenden Jahre für Kukies. 2014 wird er für zwei Jahre Dibelius Nachfolger. (31)
Dibelius wechselt zur Private-Equity-Gesellschaft CVC - als Deutschlandchef und Managing Partner. Das heißt, er ist an jedem Deal prozentual beteiligt. Von hier führen die Spuren in ein Milieu, das uns aus der Wirecard-Saga vertraut ist: das Glücksspiel, Payment- und Geldwäschegeschäft.
Eine der ersten großen Übernahmen, die Dibelius einfädelt, ist der Kauf des Sportwettenanbieters Tipico: 60% für 1,3 Milliarden Euro. Die Gesellschaft hat eine Lizenz für Malta und Schleswig-Holstein, aber nicht für den Rest des Bundesgebiets. Viele der 1.300 Wettbüros betreiben damit illegales Glücksspiel. Es kommt immer wieder zu Ermittlungen und Prozessen. Das Unternehmen versucht, über großflächiges Bundesliga-Sponsoring politischen Druck in Richtung Legalisierung aufzubauen. 2017 erfährt die Öffentlichkeit aus den Paradise-Papers, dass deutsche Banken Tipico als Payment-Dienstleister dienen - und damit der Geldwäsche verdächtig sind. Allen voran: die Wirecard-Bank. (32)
Im Oktober 2016 besucht Dibelius die Tipico-Zentral auf Malta. Im elften Stock mit Blick auf das Mittelmeer und den Yachthafen Portomaso trifft sich das Shareholder Committee.(33) Dibelius trägt dezente Krawatte und konservativen Anzug, korrekter Scheitel, kantiges Gesicht - so hat er immer verhandelt mit Banken und Konzern, Aufsichtsräten - und mit Kanzlerin Merkel. Heute aber sind seine Gesprächspartner drei lässige Kumpels Anfang Vierzig, die Tipico einst im Rotlichmilieu von Karlsruhe gegründet haben. Thema der Besprechung: Tipico’s Berührungspunkte mit der organisierten Kriminalität. Umsatzstarke Franchise-Nehmer sollen ihre Tipico-Wettbüros genutzt haben, um Einnahmen aus dem Kokainhandel zu waschen. In Westfalen wurde ein Franchise-Nehmer mit drei Kugeln niedergeschossen, weil die Hells Angels ihrem Anspruch auf dessen Wettbüros Nachdruck verleihen wollten. Als Drahtzieher verdächtigt: Frank Hanebuth, Hells Angel und Unterweltgröße aus Hannover (34). Mehrere Staatsanwaltschaften ermitteln. Tipico bestreitet jede Kenntnis der kriminellen Aktivitäten. Aber Kriminologen wissen, dass Wettbüros klassische Zentren der Geldwäsche sind, und ihre Betreiber sich diesem Sog selten entziehen.
Fassen wir das Panorama zusammen: Dibelius zieht als Deutschland-Chef von Goldman Sachs einen Mann heran, der das mächtige Instrument der Conviction List einsetzt, um die Aktien der Wirecard AG zu pushen; nach seinem Wechsel ins Finanzministerium setzt dieser Mann die Unterstützung für den Betrugskonzern fort und läßt das rechtlich fragwürdige Leerverkaufsverbot zu. Während der Börsenwert von Wirecard unter der Protektion weiter steigt, kauft Dibelius einen dubiosen Sportwettenanbieter, der mit der Wirecard-Bank Geschäfte macht. Beide, Tipico und Wirecard, haben Berührungspunkte mit Geldwäsche und organisierter Kriminalität.
Goldman Sachs aber, die Bank, in deren Alumni-Netzwerk personelle Fäden der Wirecard-Affäre zusammenlaufen, hat einen Track-Record von betrügerischen Geschäften.
Dazu passt Dibelius persönliche Geschichte: die Maximilianeum-Stiftung lehnt die Bewerbung des Schülers Dibelius für ein Stipendium ab - wegen „charakterlich-sittlicher Mängel“.(35) Und nach der Finanzkrise erklärt er in einem öffentlichen Vortrag freimütig, dass Banken keinerlei Verantwortung für das Gemeinwohl hätten. Angela Merkel weist ihm danach die Tür.
Wegen dieser Positionierung gilt Dibelius im Milieu der Superreichen als verlässlicher Haudegen. Er berät nicht nur Konzerne, sondern diskret im Hintergrund auch die Familien, denen sie gehören - in strategischen Fragen, aber auch bei einzelnen Investments und Deals. Sie schätzen ihn wegen seiner Intelligenz und seiner empathielosen Rationalität. Sein Spitzname: „Das Skalpell“, wohl auch eine Anspielung auf Dibelius’ erste Karriere als Mediziner und Herzchirurg.
In der Person Dibelius und in seinem Umfeld sind viele der Voraussetzungen vorhanden, die die Schaffung eines Konzerns aus dem Nichts - und ohne Substanz - ermöglichen würden: die Verbindungen in Politik und Verwaltung, Kapitalmarkt und Justiz; die finanziellen Ressourcen, um Pläne über ein oder zwei Jahrzehnte zu verfolgen; die rechtlichen Kenntnisse und Instrumente, um eine Beteiligung so effizient zu verschleiern, dass sie auch in keinem Handelsregister auftaucht.
Es ist ein Milieu, in dem der Reichtum so groß ist, dass er Langeweile produziert; in dem die Überschreitung von Grenzen geradezu sinnstiftend wirken kann; wo ein Milliardencoup zum Nervenkitzel wird. Es ist eine Welt, in der Geburtstags-Widmungen wie diese geschrieben werden: „There must be more to life than having everything - yes there is, but I won’t tell you what it is.“ Das schrieb Donald Trump für Jeffrey Epstein (36).
Dibelius hat in München die alte Villa des Schriftstellers Thomas Mann in Bogenhausen rekonstruieren lassen und dort für ein paar Jahre gelebt. Es war ein Signal an die Welt, das wohl von bürgerlicher Kultiviertheit künden sollte. Thomas Mann aber war nicht nur der Autor der Buddenbrooks und des Zauberbergs. Er schrieb auch „Doktor Faustus“. Jenen Roman über eine Komponisten, der seine Seele an den Teufel verkauft, um in seinem Metier Genialität zu erreichen.
Fußnoten
1 Der Abend in Schloss Neuwaldegg machte mehrere Jahre später Schlagzeilen - im Zusammenhang mit der Maskenaffäre und einer Immobilienfinanzierung. Es stellte sich heraus, dass Investor Angermayer Spahns Ehemann eine Bankverbindung bei der Raiffeisenbank Nussdorf im Salzburger Land vermittelt hatte, die dann einen Millionenkredit der Sparkasse Münsterlandd für die Villa des Ehepaares absicherte. Die Bank machte Geschäfte mit Angermayer und Schütz.
DIE WELT, 16.11.2023
Jens Spahn, die Investoren und die Bank am Attersee
Abgerufen: 19.2.2026, 09:36:51
2 CAPITAL, 02.02.2023
Der Investor, der Wirtschaftsminister und die Magic Mushroom-Firma
https://www.capital.de/wirtschaft-politik/die-politischen-kontakte-von-investor-angermayer-33157328.html
Abgerufen: 15.5.2026, 09:22:48
3 Die Absichtserklärung zur Anleihe wurde am 24. April 2019 veröffentlicht.
https://wirecard.com/wp-content/uploads/2021/01/2019_04_24_Softbank-Coop.pdf?utm_source=chatgpt.com
Abgerufen: 19.05.2026; 11:24:30
4 Die Summe entspricht etwa 5% des gehandelten Werts im Zeitraum von April 2019 bis April 2020. Es ist die Größenordnung, die der Markt ohne starken Einfluss auf den Preis aufnehmen kann.
5 Financial Times, 01.08.2020
Softbank and Wirecard both paid German Middleman to broker $1.1bn deal
https://www.ft.com/content/3c561ccf-2e95-46f7-ac43-a8e04db21dfe?syn-25a6b1a6=1
Abgerufen: 2026-05-19 11:32:21
6 Die Zeitschrift CAPITAL hat das politische Netzwerk von Angermayer und seine Aktivitäten im Bereich Lobbyismus in einem Artikel aus dem Jahr 2023 dargestellt.
CAPITAL, 02.02.2023
https://www.capital.de/wirtschaft-politik/die-politischen-kontakte-von-investor-angermayer-33157328.html
Abgerufen: 15.5.2026, 09:22:48
7 Die Hintergründe der Spahn-Affäre schildere ich in zwei Folgen meines Podcasts:„Maskendeals I & II“. Die Text & Quellen sind auf www.stealthcrime.org abrufbar.
8 Financial Times, 03.05.2015
We wanted to bring Wall Street to Austria
https://www.ft.com/content/9907b818-ef1d-11e4-87dc-00144feab7de?syn-25a6b1a6=1
Abgerufen: 2026-05-13 19:56:09
9 Financial Times, 03.05.2017
HNA Rieses stake in Deutsche Bank to nearly 10%
https://www.ft.com/content/5e214a3c-2fb9-11e7-9555-23ef563ecf9a?syn-25a6b1a6=1
Abgerufen: 2026-05-19 13:56:12
10 Untersuchungsbericht des Bundestages, S.665
11 Tatsächlich erfolgte der Kauf nach dem Sturz der Wirecard-Aktie und vor dem Softbank-Deal, der den Kurs wieder nach oben brachte. Insiderwissen hätte also durchaus eine Rolle spielen können.
12 DER SPIEGEL, 23.07.2020
Wie Wirecard die Deutsche Bank übernehmen wollte
Abgerufen: 19.05.2026, 14:04:06
13 Financial Times, 01.08.2020
Softbank and Wirecard both paid German Middleman to broker $1,1bn deal
https://www.ft.com/content/3c561ccf-2e95-46f7-ac43-a8e04db21dfe?syn-25a6b1a6=1
Abgerufen: 2026-05-15 14:42:20
14 Der Erwerb erfolgte über ein komplexes Konstrukt aus Derivaten, das es erlaubte, den Käufer zunächst zu verschleiern. Die Details der Konstruktion sind aus dem SEC-Filing zu dieser Transaktion erkennbar:
https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1159508/000119312517153952/d388689dsc13d.htm
Abgerufen: 11.4.2026, 08:13:„der Kopf hinter den Geldströmen der russischen organisierten Kriminalität in den Westen.“
Belton, Catherine. Putins Netz. Wie sich der KGB Russland zurückholte und dann den Westen ins Auge fasste: (p. 408). (Function). Kindle Edition.
15 DIE WELT, 16.11.2023
Jens Spahn, die Investoren und die Bank am Attersee
Abgerufen: 19.05.2026; 14:12:45
16 DER SPIEGEL, 25.11.2022
Der Schatz vom Attersee
https://www.spiegel.de/panorama/jens-spahn-und-seine-millionen-villa-der-schatz-vom-attersee-a-89fae952-e5d7-49d2-a5b9-35bba4d4ef9e
Abgerufen: 2026-05-15 15:37:37
17 Atai Life Sciences, die niederländische Investment Holding, in der Angermayer seine Beteiligungen im Biotech- und Pharma-Bereich hielt, wurde im Juni 2021 an der NASDAQ gelistet. Der Prospekt zum Börsengang (SEC-Formular S1) erwähnt eine Kreditlinie mit der Raiffeisenbank Attersee Süd in Höhe von 2,4 Mio. Euro, was der Höhe der Bürgschaft genau entspricht. Die Kreditlinie könnte also zur Deckung des Ausfallrisikos verwendet worden sein.
DER SPIEGEL, 19.12.2025
Die Spahnvilla und das Rätsel vom Attersee
https://www.spiegel.de/panorama/jens-spahn-und-seine-villa-am-attersee-neues-dokument-zur-angermayer-verbindung-a-b813338a-f14d-4e66-8562-9216a1511d15
Abgerufen: 2026-05-15 15:21:36
18 Bericht des Untersuchungsausschusses, S.718
19 Die britische FT-Journalistin Catherine Belton hat die Verbindungen zwischen Firtasch, dem Kreml und der russischen organisierten Kriminalität untersucht und ihnen ein Kapitel in ihrem investigativem Buch über Putins Netzwerk gewidmet.
Belton, Catherine. Putins Netz. Wie sich der KGB Russland zurückholte und dann den Westen ins Auge fasste, (p. 408). (Function). Kindle Edition.
20 Catherine Belton kommt zu dem Ergebnis, das der Moskauer Pate „der Kopf hinter den Geldströmen der russischen organisierten Kriminalität in den Westen“ war.
Belton, Catherine. Putins Netz. Wie sich der KGB Russland zurückholte und dann den Westen ins Auge fasste: (p. 408). (Function). Kindle Edition.
21 https://www.fbi.gov/wanted/cei/semion-mogilevich/download.pdf
22 „Firtash once took over shares in a Cypriot shell corporation from Mogilevich's wife; he worked with people who had connections to Mogilevich. In a conversation with the Ukrainian US ambassador, Firtash is said to have confessed that he had to get Mogilevich's permission to do business in Turkmenistan. Firtash later said that he had been misunderstood.“
PROFIL, engl. Ausgabe, 23.10.2019
https://www.profil.at/oesterreich/firtash-trump-ukraine-affair-11186370
Abgerufen: 2026-02-13 11:01:57
23 RosUkrEnergo, Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/RosUkrEnergo
Abegrufen: 19.05.2026, 14:32:41
24 DER SPIEGEL
11.12.2025
Österreich liefert Oligarchen Firtasch nicht an die USA aus
Abgerufen: 19.05.2026, 14:39:11
25 Englische Ausgabe des Magazins Profil vom 23.10.2019
„“All the President’s men“
https://www.profil.at/oesterreich/firtash-trump-ukraine-affair-11186370
Abgerufen: 13.2.2026, 11:01:57
26 Bericht des Untersuchungsausschusses, S.1742
27 Bloomberg-System; Screenshots aller Empfehlungen liegen dem Autor vor.
28 Bericht des Untersuchungsausschusses, S.716ff
29 Greed Government Debt Crisis, Wikipedia
https://en.wikipedia.org/wiki/Greek_government-debt_crisis
Abgerufen: 19.05.2026, 14:50:03
30 Der Trade ging als ABACUS-Deal in die Finanzgeschichte ein und wurde Gegenstand einer SEC-Untersuchung. Unter den Geschädigten war die deutsche IKB-Bank. Goldman Sachs musste $500 Mio. Strafe zahlen.
https://sevenpillarsinstitute.org/case-studies/goldman-sachs-and-the-abacus-deal/
Abgerufen: 19.05.2026, 14:54:21
31 Die Nachfolge tritt er als Doppelspitze gemeinsam mit Wolfgang Fink an,
33 DER SPIEGEL, 28.05.2021
Tipico: Die schmutzigen Geschäfte des Wettanbieters
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/tipico-die-schmutzigen-geschaefte-des-wettanbieters-a-85cd4a29-0002-0001-0000-000177693579
Abgerufen: 2026-05-18 11:04:20
34 Ebda.
35 Alexander Dibelius, Wikipedia
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alexander_Dibelius&oldid=258694434
Abgerufen: 2026-04-12 14:11:07
36 New York Times,
09.09.2025
Epsteins Full Birthday Book has been released. Here’s what’s inside
https://time.com/7315609/epsteins-birthday-book-trump-clinton/
Abgerufen: 19.05.2026, 16:08:27
